Wir betreten die Kirche: Das Weihwasser in den steinernen Stelen erinnert uns daran, dass wir Getaufte sind. Mittelpunkt des Kirchenraumes ist der Altar, der Tisch des Brotes. Peter Kuschel schuf ihn aus Treuchtlinger Juramarmor, ebenso die Stelen und die zwölf Apostelkreuze. An der Wand hinter dem Altar hängt ein Bronzerelief des Auferstandenen, ebenfalls von Peter Kuschel. Neben dem Altar drei Altarleuchter – Symbol der Dreifaltigkeit – von Klaus Backmund, der auch das Vortragekreuz schuf: Es wächst wie ein Baum des Lebens aus der Erde, an ihm Christus, der Segnende. Die spitzen Zacken sollen daran erinnern, dass auch unser Leben nur durch Kreuz und Sterben zur Herrlichkeit Gottes gelangen kann.
Vom selben Künstler ist unser Taufbecken mit der bewahrenden Schale für das kostbare Wasser. Die Taufformel: „Ich taufe Dich im Namen des VATERS, des SOHNES und des HEILIGEN GEISTES“ wird dargestellt in drei Reliefs:
Den Osterleuchter haben wir seit 2002. Auf den kleinen Reliefs von Klaus Backmund sehen wir drei Szenen aus der österlichen Erzählung von den Emmausjüngern (Luk. 24, 13-35).
Die holzgeschnitzte Madonna ist ein Geschenk der Künstlerin Helene Rossner-Böhnlein, ursprünglich zur Ausgestaltung der alten Kirche.
Der Kreuzweg aus Bronze von Klaus Backmund wurde 1979 eingeweiht. Der Ursprung des Kreuzweges liegt im Brauch der Pilger, bei Wallfahrten nach Jerusalem den Leidensweg Jesu nachzugehen. Die Gestalt Jesu ist der Mittelpunkt jeder Station. So steht beispielsweise Jesus vor seinem Richter, das wankelmütige Volk weit überragend oder Jesus beugt sich zu seiner Mutter, winzig klein die Kreuze der Schächer.
Die zwölf in Stein gehauenen Apostelkreuze kennzeichnen die Stellen, an denen die Wände bei der Weihe der Kirche gesalbt wurden. Über den Kreuzen die Apostelleuchter, deren Kerzen am Tage der Kirchenweihe und an den Hochfesten entzündet werden können.